Der Blickkontakt

ist wichtig für zahlreiche Gründe. Man sagt, der Blick oder die Augen seien das Spiegelbild der Seele. Das Auge ist ein faszinierendes und zugleich sehr komplexes Organ, es kodifiziert alles was wir beobachten und wandelt es in Daten um, um diese intern zu speichern, in einem Raum namens… Gedächtnis.

Auch der Geruchssinn, der Geschmackssinn, der Tastsinn..alle Hautrezeptoren überbringen kodifizierte Informationen um diese dann in den obersten Teil des Körpers zu bringen…das Gedächtnis.

Lasst uns die Zeit nehmen, unsere Aufmerksamkeit dem Beobachten auch einer einzelnen Person zu widmen, man kann sicher spüren was sie vermittelt: Freude, Liebe, Wissen durch Einfachheit…das Schweigen.

In den meisten Fällen ist Reden nicht notwendig, wichtig ist der Blickkontakt und dann die Berührung. Wenn sich Menschen gegenseitig beobachten, sind sie im Stande sich mental zu verbinden, indem sie einfach nur den Blick verwenden und die weit zurückliegenden Erinnerungen benutzen, die wir nicht vergessen haben.

Das Neugeborene kann nicht mit uns verbal kommunizieren, jedoch ist es im Stande seiner eigenen Mutter eine stark wahrnehmbare und spürbare Information zu übermitteln was es wirklich in diesem Moment braucht. Es kann bestens übermitteln ob es hungrig ist, ob es ihm schlecht geht, ob es Aufmerksamkeit braucht, ob es in einem Ort schläft wo es sich sicher fühlt, ruhig, ob ihm eine Streicheleinheit fehlt.

All diese nicht verbalen Verhaltensmuster verwenden wir auch wenn wir erwachsen sind, wenn wir von unserer Mutter, unserer Lebensgefährtin, unserer Frau etwas Aufmerksamkeit benötigen oder andersrum.

Leider vergessen wir zu oft zu beobachten, weil wir von der Arbeit, der Technik, dem alltäglichen Stress abgelenkt sind, und verlieren somit dieses primordiale, basische Wissen: die Energie die heraussprudelt wenn sich Zwei beobachten und die Herzen verbinden, die Chakren. Diese Chakren sind genau dafür geschaffen, die Energie der Liebe – der universellen Liebe, die Liebe zu sich selbst – zu kanalisieren.

Die buddhistische Philosophie ​besagt, dass zwei Wesen bzw. zwei Menschen wie ein in Zwei geteilter Apfel sind, und auch wenn diese zwei Teile im Laufe der Zeit in verschiedenen Formen gelebt haben, sind sie immer Teil des gleichen Wesens…somit werden sie immer im Stande sein sich wieder zu erkennen wenn sie sich in die Augen schauen, in der Seele des Anderen und sich dabei in dem geliebten Menschen wiederspiegeln.

Die holistische Massage, die heilende Berührung der Massage bringt Gefühle von außen nach innen, somit ist die Haut ein sehr wichtiges Organ, dessen Funktion man nicht einfach unterschätzen soll. Es bildet eine Mauer welche die externe von der internen Welt trennt und andersherum.

Wenn man auf einer bestimmen Art berührt wird, bringt diese Hautpartie wichtige Informationen ins Körperinnere; ist die Berührung energiereich, gibt das ein anderes Gefühl und übermittelt andere Informationen als wenn die Berührung beruhigend ist und zwar entspannend wie eine Streicheleinheit der Mutter.

Das Herz ist das pulsierende Organ welches das Blut zu allen anderen Organen und in allen anderen Richtungen unseres Körpers pumpt, das Gedächtnis könnte auf das Herz verzichten jedoch sind sie miteinander verbunden…
Das bedeutet… dass auch der menschliche Körper externe Empfindungen braucht die er dann ins Innere bringt. Lassen wir mal das Thema Energie beiseite, die Wahrnehmung sich in gelehrten Händen aufnehmen zu lassen und sich von der wohltuenden Energie führen zu lassen.