Die Bio-emotionale Massage basiert darauf, dass Körper und Seele gleichermaßen behandelt werden sollten und gleichzeitig auch Ästhetik und Emotionen berücksichtigt werden sollten.

 

Diese besondere ganzheitliche Therapie wurde gegen Ende des letzten Jahrzehnts entwickelt, aber um was genau handelt es sich dabei? Ausgehend von seiner eigenen persönlichen Erfahrung und einer Reihe von ungelösten emotionalen Kindheitstrauma – so erklärt er selbst- hat De Michino eine eigene Lebensphilosophie entwickelt, die mit einem Schlüsselkonzept beginnt: Selbstheilung, die durch spirituellen Frieden, körperliches Wohlbefinden und ästhetische Schönheit erzielt wird. Die Bio-emotionale Massage ist die direkte Schlussfolgerung dessen.

 

Das Besondere daran ist die Tatsache, dass die Bio-emotionale Massage in zwei Richtungen funktioniert (fast symbiotisch). Sie hat Vorteile für den Patienten ebenso wie für den Therapeuten. Laut De Michino kann der Therapeut die Massage nur dann korrekt durchführen, wenn ein Austausch positiver „Vitalenergie“ mit dem Patienten stattfindet. Der Name der Massage stammt aus dem griechischen. Schlüsselwort ist hier „Bios“, was „Leben“ bedeutet.

 

In diesem Sinne ist die Bio-emotionale Massage mehr als nur Technik, so der Schöpfer: Sie ist ein sinnlicher Weg der dazu führt, dass eine tiefe Beziehung zwischen dem Massierten und dem Massierenden geschaffen wird. Durch das Wohlbefinden während der Behandlung entdecken beide ihre physische Größe (wieder) und sublimieren ihr eigenes emotionales Gepäck: Dadurch können sie besser im Einklang mit dem eigenen Körper und ihren Gefühlen leben.

Bio-emotionale Massage: Nutzen und für wen sie sich eignet

 

Natürlich variabel von Person zu Person, kann die Bio-emotionale Massage dabei behilflich sein, Spannungen und Stress abzubauen, Ängste und Phobien zu lösen, für besseren Schlaf sorgen und das Selbstwertgefühl steigern. Offensichtlich hat sie zudem auch ästhetische Nutzen, wie die Verbesserung von Hautproblemen oder Makeln die im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen stehen. Bio-emotionale Massage ist ausnahmslos für alle. Der „mystische“ Ansatz von De Michino könnte einige zum Stirnrunzeln bringen, hat aber keinerlei Nebenwirkungen oder wie De Michino mehrmals wiederholt hat: „Das einzige Problem ist, dass sie süchtig macht.“

In nur wenigen Jahren hat sich das Konzept der Ethik der Ästhetik der Bio-emotionalen Massage weit verbreitet und hat heute viele Anhänger.

Bio-emotionale Massage: So wird sie durchgeführt

 

Zunächst ist zu sagen, dass die Bio-emotionale Massage, auf der operativen Ebene, den grundlegenden Prinzipien der Emotional Freedom Technique folgt oder auf deutsch, den Techniken der emotionalen Freiheit.

 

Dabei werden verschiedene Bewegungen, je nach Körperstruktur, angewandt:

Im Wesentlichen basiert sie aber darauf, durch Drücken und Klopfen mit den Fingern eine Reihe von Punkten im Körper zu stimulieren, diese Punkte entsprechen den 14 Meridianen. Zugleich ist es auch notwendig, mit der Atmung zu arbeiten, um sich zu entspannen und die negativen Gefühle “auszustoßen”. Dabei konzentriert man sich auf die eigenen Probleme um sie zu lösen. Stellen Sie sich eine Art innere Reinigung vor.

 

Wie Sie es vielleicht schon erahnt haben, kann die Therapie nie in nur einer Sitzung erfolgen, da sie ein gemeinsamer Prozess von Therapeut und Patient ist.

 

Darüber hinaus beinhaltet die Bio-emotionale Massage die Verwendung Infraschalltönen um die Entspannung des Patienten zu fördern und ihn unterschwellig in einen Zustand zu bringen, der schrittweise eine Verbesserung des inneren Bewusstseins stimuliert.

 

„Die Massage kann tiefsitzende Gefühle des Massierten berühren, weil sie ausschließlich mit dem Herzen durchgeführt wird: es gibt wenig zu verstehen und viel zu hören, sagte der Erfinder und zitiert Osho als eine seiner Inspirationen: „Eine echte Massage wird mit 10% Technik durchgeführt, die restlichen 90% sind Liebe. ”

 

Eine Kuriosität: fast die gesamte Massage wird mit geschlossenen Augen durchgeführt. Wenn wir von Bio-emotionaler Massage sprechen, kommen uns da die Worte von Antoine de Saint-Exupery im Buch “Der kleine Prinz” in den Sinn: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.