Gelenkschmerzen sind Störungen, die das reibungslose Funktionieren der Gelenke unseres Körpers beeinflussen, oder besser gesagt, die Verbindung zwischen zwei Knochen, die durch das Bindegewebe miteinander verbunden sind. Die Gelenke werden, abhängig von ihrem Grad an Mobilität und ihrer Fähigkeit sich zu bewegen, in drei Kategorien unterteilt: Bewegliche Gelenke (zum Beispiel das Schultergelenk), halbbewegliche Gelenke (die „Lücken“ zwischen den Wirbeln) und feste Gelenke (etwa der Schädel).

 

Nach dieser Einleitung, sollte bereits deutlich geworden sein, wie eine Massage bei Gelenkschmerzen potenziell unseren ganzen Körper beeinflussen kann. Im Gespräch über Gelenkschmerzen neigen wir aber dennoch dazu uns auf Heilmittel wie Öle, Cremes oder bestimmte Behandlungen zu konzentrieren. In all diesen Fällen ist es aber auch möglich, die Behandlung mit einer Massage für Gelenkschmerzen zu unterstützen.

 

In diesem Artikel werden wir über die Kombination natürlicher Heilmittel für Gelenkschmerzen mit Ad Hoc-Massagen sprechen, aber auch die Hauptursachen des Problems analysieren und hilfreiche Ratschläge geben um mit einem gesunden und ausgewogenen Lebensstil, vorzubeugen und Gelenkschmerzen zu verhindern.

 

Die am stärksten von Gelenkschmerzen betroffenen Körperteile sind die Knie (denken Sie nur mal daran wie oft wir sie durch stundenlanges stehen beanspruchen), Ellbogen (der berühmte „Tennisarm“ ist sicher vielen ein Begriff) und die Schultern (der Bereich den wir beim hochheben von schweren Dingen am meisten belasten). Wie bereits erwähnt, sind Gelenke aber überall in unserem Körper vorhanden, sodass es nicht überraschend ist, dass damit verbundene Probleme auch überall im Körper auftreten können, selbst an den Fingerspitzen! Von welcher Art von Problem sprechen wir genau? Grundsätzlich geht es um eine Entzündung eines bestimmten Gliedes, die mehr-oder minderstarke Schmerzen verursacht.

Lassen Sie uns die Ursachen, Symptome und Heilmittel für Gelenkprobleme mal genauer unter die Lupe nehmen.

 

Wir können die Ursachen für das schlechte Funktionieren der Gelenke in vier Hauptbereiche unterteilen: Krankheiten, Verletzungen, Infektionen und physiologische Faktoren durch Abnutzung.

 

1) Es gibt chronische Erkrankungen, durch Entzündungen, die eher schwer zu ignorieren sind: Arthritis, Arthrose, Tendinitis (Sehnenentzündung) und Bursitis (Entzündung des Schleimbeutels) sind vielleicht die bekanntesten, aber es gibt noch viele andere, wie Spondylitis ankylosans der Gelenke zwischen den Wirbeln, Fibromyalgie (auch Fibromyalgiesyndrom), Gicht, Psoriasis, das sogenannte rheumatische Fieber, Sjögren-Syndrom und systemischer Lupus erythematodes.

 

2) Das Gelenktrauma durch Verletzung, umfasst Prellungen, Verrenkungen, Verstauchungen und allgemeinere Beschädigungen der Bänder.

 

3) Es gibt auch Sonderfälle im Zusammenhang mit bestimmten Infektionen und/ oder Autoimmunerkrankungen wie Hepatitis, Borreliose, Masern, Mumps, Osteomyelitis (Knocheninfektion), Röteln und Syphilis. Aber selbst die einfache Grippe kann Gelenkschmerzen verursachen! Allerdings sind diese Symptome selten und es ist deshalb wichtig, den Arzt zu konsultieren, sodass eine auf den Patienten abgestimmte Behandlung erfolgen kann.

 

4) Unterschätzen Sie nicht den natürlichen Lauf der Zeit und Ursachen die mit dem Lebensstil verbunden sind, wie Stress, Übergewicht, Menopause, prämenstruelles Syndrom und körperliche Inaktivität. Wer häufig sitzt, weil er muss oder auch aus freien Stücken (etwa häufig auf der Couch vor dem Fernseher oder vor einem Computer-Bildschirm) verschlechtert die Flexibilität und Reaktionsfähigkeit der Gelenke enorm. Sie können sich also vorstellen, wie wichtig es ist, ein gesundes Gewicht zu halten, um die Gelenke nicht zusätzlich zu belasten. Sie sind nur dazu gedacht ein bestimmtes Gewicht zu tragen

 

Ein weiterer zu berücksichtigender Faktor ist das Wetter. Das Klima kann tatsächlich auch das reibungslose Funktionieren unserer Gelenke beeinflussen. Dies liegt daran, dass sie Kollagen enthalten, vereinfacht gesagt eine Art Öl, dass das reibungslose bewegen des Gelenkes sicherstellt und besonders empfindlich auf Temperaturänderungen reagiert.

 

An dieser Stelle kommen Ihnen vielleicht Artikel zu diesem Thema in den Sinn, in denen beschrieben wird, wir Kälte ein Hauptgrund für Gelenkprobleme ist. Der Winter bietet in der Tat ideale Bedingungen für eine Entzündung und Gelenke mit eingeschränkter Bewegung aufgrund von kalten Temperaturen. Es ist aber wichtig anzumerken, dass jede plötzliche Änderung der Temperaturen für unsere Gelenke potentiell schädlich ist. Das heißt auch eine warme (aber feuchte) Sommernacht kann nach dem Schwitzen während des Tages zu schmerzenden Gelenken führen.

 

Was sind die häufigsten Symptome von Gelenkschmerzen?

Die Gelenkschmerzen neigen dazu sich als Schmerz eines präzisen Gelenks zu manifestieren und können von verschiedenen Nebenwirkungen wie Schwellungen, Fieber, erhöhte Temperaturen oder Kribbeln begleitet werden. In einigen Fällen kann dies sogar zu einer teilweisen oder vollständigen Bewegungsunfähigkeit führen.

 

Es ist wichtig, die Anzeichen dieser Symptome nicht zu unterschätzen, auch wenn sie scheinbar kein Grund zu Beunruhigung sind: Geraten Sie nicht in Panik, achten Sie aber trotzdem auf die Signale Ihrer Gelenke, da die Probleme in einigen Fällen chronisch werden können, zu Deformierungen oder gar Behinderungen führen können. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, um das genaue Problem zu ermitteln.

 

Eine gute Massage kann Balsam für Ihre Gelenke sein. Es gibt keine genauen Regeln für eine Massage dieser Art, da das Problem an den verschiedensten Teilen des Körpers auftreten kann.

 

Die Massage wird aber immer dazu genutzt, die natürliche Bewegung der Gelenke zu mobilisieren, um die Elastizität zu verbessern. Die Massage hat aber selbstverständlich auch eine allgemeine entspannende Wirkung: Die Gelenke zu „strecken“ bedeutet automatisch Spannungen zu lösen. In diesem Sinne sind auch Stretching und Yoga vor und nach der Massage ideal um Gelenkschmerzen zu bekämpfen.

 

Sie werden feststellen, dass diese Art der Massage zudem dazu führt, dass sie eine bessere Körperhaltung einnehmen. Dadurch lindert die Massage den Schmerz auf der einen Seite und beugt auf der anderen Seite künftigen Problemen vor.

 

Man kann auf zwei Weisen vorgehen, abhängig von der Art der Erkrankung: bei Entzündungen des Gelenks ist es besser die betroffene Stelle mit Kälte zu behandeln. Wurden die Schmerzen aber durch Feuchtigkeit verursacht, ist es besser eine „Wärmetherapie“, mithilfe von heißen Kompressen anzuwenden.

 

In beiden Fällen können Sie die Behandlung mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen (auf Basis von Hyaluronsäure oder Omega3). Zusätzlich können Salben auf Basis von Olivenöl oder alternativ Kampferöl, Methylsalicylat, Eukalyptusöl oder Menthol helfen.

 

Zwischen Infusionen und Abkochungen, haben Sie viele Möglichkeiten die Heilung ganz natürlich positiv zu beeinflussen (oder besser gesagt mit „Hausmittelchen“). Traditionell sind zum Beispiel die folgenden bekannt: Kräutertee aus den Samen der Papaya, Arnica oder Holunder, und wahrscheinlich am bekanntesten (und fast schon legendär) die „Teufelskralle“. Was genau ist das? Es handelt sich um ein ätherisches Öl, auch in Cremes oder Tinkturen erhältlich, das häufig in der Homöopathie verwendet wird. Es wird direkt auf die schmerzende Stelle aufgetragen und hat eine beruhigende Wirkung. Aber Vorsicht: Vermeiden Sie die Überdosierung, da es sich um eine Pflanze handelt, die auch verschiedene Nebenwirkungen haben kann. Die Kralle des Teufels gegen den Hexenschuss?

 

Scherz beiseite, denken Sie daran, dass eine gute Massage dagegen keinerlei Nebenwirkungen hat, solange sie sich vorher mit Ihrem Arzt besprechen und sich für die Behandlung an Profis wenden.

Trovi tutto su guida ai massaggi  cliccando sul bottone verde SCOPRI DI PIU’”

Ti è piaciuto questo articolo? Se c’è altro che vorresti sapere o se vuoi semplicemente scriverci la tua opinione, lasciaci un commento qui sotto! Ci farebbe molto piacere sapere cosa ne pensi.