Massagen sind zweifellos ein einzigartiger Moment der Entspannung und eine besondere „Streicheleinheit“ im Alltagsstress. Oft spielen sie aber auch eine wichtige präventive oder rehabilitative Rolle für verschiedene Krankheiten. In diesem Artikel schauen wir uns an wie die spezielle Technik der Wirbelsäulenmassage gut für den gesamten Körper sein kann.

 

Wie Sie sicher wissen, ist die Wirbelsäule einer der wichtigsten und empfindlichsten Punkte des menschlichen Körpers: Sie trägt zur Motorik bei und ist generell entscheidend für alle Bewegungen. Wie wir bereits erwähnt haben, ist der Bereich sehr sensibel, sodass eine Massage der Wirbelsäule ohne Fachkenntnisse riskant sein kann und mehr Schaden als Vorteile bringen kann.

 

Da diese Massage besondere Vorsicht benötigt, um Risikofrei durchgeführt zu werden, empfehlen wir, dass Sie zusätzlich zu diesem Artikel ärztlichen Rat einholen und bedenken, dass die Massage den spezifischen Bedürfnissen des einzelnen Patienten angepasst werden kann.

Nach diesem wichtigen Hinweis, ist aber auch zu sagen, dass die Wirbelmassagen ein Geschenk des Himmels für diejenigen sein kann, die unter Muskelbeschwerden leiden und eine Massage dieses unglaublich wichtigen Bereiches des Körpers den gesamten Organismus positiv beeinflussen kann. Zur Erhaltung einer gesunden Wirbelsäule ist eine Massage besonders für alle, die sie beruflich oder privat häufig beanspruchen, aber auch für diejenigen die einen Großteil des Tages im Sitzen verbringen, was auf Dauer die Flexibilität der Wirbelsäule einschränkt, geeignet.

 

Gehen wir für einen Moment aber einen Schritt zurück, um ein paar Informationen über die Wirbelsäule und ihre Unterstützung des gesamten Körpers zu erhalten: die Wirbelsäule ist die Grundstruktur des menschlichen Körpers und außerdem verantwortlich für die Funktion des Nervensystems. Die Medizin teilt sie in fünf „Regionen“ auf: Hals, Brust oder Rücken (12 Wirbel), Lenden, Sakralbereich (Sie haben sicher schon einmal vom Kreuzbeins gehört, nicht wahr?) und Steißbein. Jeder Bereich hat eine bestimmte Funktion und regelt einen Aspekt unserer Motorik.

Wie funktioniert eine Massage an der Wirbelsäule? Welche sind die am häufigsten verwendeten Techniken?

 

Die Regeln können von Fall zu Fall und von Therapeut zu Therapeut unterschiedlich sein. Typischerweise kann Massage an den Rippen beginnen (individuell im Brustkorb tastbar). Bei der Massage wird der gesamte Bereich massiert, um ihn von Verspannungen zu „befreien“. In der Regel werden bei dieser Art von Massage die Daumen verwendet, um Druck auf verspannte Stellen vom Sakralbereich bis zum Hals auszuüben.

 

Eine Massage dieser Art hat nicht nur muskuläre Vorteile, sondern bietet auch einen weiteren positiven Effekt: Sie kann dabei behilflich sein, im Körper angestaute Giftstoffe abzutransportieren. An dieser Stelle möchten wir die Chance nutzen, Sie daran zu erinnern, dass eine ausgewogene Ernährung (Vermeidung von Übergewicht, um das „Knochengerüst“ nicht zu belasten) und regelmäßige körperliche Aktivität (Schwimmen ist auf jeden Fall der geeignetste Sport für einen gesunden Rücken!) ideale Bedingungen für Massagen dieser Art schaffen.

 

Weiterhin ist die richtige Haltung die wichtigste Maßnahme, um die Risiken, die das Funktionieren der Wirbelsäule beeinflussen können, zu reduzieren: Halten Sie den Rücken so oft und lange wie möglich gerade! Dabei kann es hilfreich sein, sich ein senkrecht von der Decke hängendes Seil vorzustellen.

Wenn Sie diese kleinen aber extrem wichtigen Regeln bereits im Alltag befolgen, ist eine Wirbelsäulenmassage das i-Tüpfelchen für einen gesunden Rücken!