Die Schwangerschaft ist eine der aufregendsten aber auch empfindlichsten Zeiten im Leben Leben einer Frau. Das Wunder des Lebens ist und bleibt, obwohl seit Jahrtausenden immer gleich, eine magische Zeit, die die meisten Frauen mit einer Mischung aus Euphorie und Sensibilität erleben.

 

Sowohl körperlich als auch emotional ist die Schwangerschaft eine Zeit großer Veränderungen. Die werdende Mutter muss in den 9 Monaten verschiedene „Maßnahmen ergreifen“, um sich auf die neue Rolle zu gewöhnen. In der Zwischenzeit müssen alltägliche Aufgaben im Haushalt und auf der Arbeit trotzdem, fast immer, weiter übernommen werden. Fragen, Zweifel und Bedenken entstehen in dieser besonderen Phase oft spontan im Alltag.

 

Schwangerschaftsmassagen, auch pränatale Massage genannt, sind eine tolle Möglichkeit, die Mutter bei der Vorbereitung auf die Ankunft des Nachwuchses zu unterstützen. Bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft sind Massagen Balsam für Körper und Seele und sind zudem gesundheitsfördernd.

 

Streng wissenschaftlich gesehen, sind Schwangerschaftsmassagen, dafür gedacht die Bewegungsfähigkeit der Mutter in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft zu erleichtern und zu verbessern und sie auf dem Weg zur Geburt zu begleiten. Die Behandlung ist deshalb nicht dazu gedacht bei Komplikationen in der Schwangerschaft angewandt zu werden, stattdessen zielt sie darauf ab sie in den 9 Monaten zu unterstützen.

 

Die Methode ist eine recht neue Form der Behandlung in der Schwangerschaft, zumindest auf institutioneller Ebene, hat sich aber in den letzten Jahren etabliert und wird immer öfter eingesetzt, zum Beispiel in Geburtsvorbereitungskursen.

 

Neben sanften Berührungen von Ihrem Partner, Freunden und Verwandten, können Sie sich außerdem eine speziell auf Schwangere ausgerichtete Massage gönnen, die die Geburt erleichtert und das Wohlbefinden werdender Mütter verbessert.

 

Die Schwangerschaftsmassage wirkt sich auf verschiedene Weise positiv aus. Sie hat physiologische und psychologische Vorteile und kann auch bei ästhetischen Aspekten, die eine Schwangerschaft mit sich bringt, hilfreich sein. Schauen wir uns die Vorteile der pränatalen Behandlung einmal im Detail an.

 

Die primären Vorteile sind praktische oder auch medizinische Vorteile: Schwangerschaftsmassagen entspannen die Muskeln, verbessern die Beweglichkeit der Gelenke und verbessern natürlich auch die Blutzirkulation. Kurz gesagt, wenn sie richtig ausgeführt werden, stärken sie den Körper im Allgemeinen. Sie helfen dem Körper das Gewicht des ungeborenen Kindes besser zu tragen und bringen Erleichterung für Hals und Rücken. Außerdem helfen sie die, durch das Gewicht des Bauches, oft angespannte Haltung der Frau zu verbessern. Auch Schwellungen der Hände und Füße können durch Massagen reduziert werden und Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit sowie Entzündung des Ischiasnerves oder Milchstau gelindert werden.

 

Nebenwirkungen gibt es nicht wirklich, aber dennoch eine Reihe von Dingen die bedacht werden und Situationen, die vermieden werden sollten.

 

Zunächst sollten Sie sich natürlich immer in erfahrene Hände begeben. Lassen Sie sich ausschließlich in qualifizierten Praxen und Zentren behandeln. Hier können Sie sich auf den Ratschlag und Empfehlungen anderer Mütter verlassen oder, noch besser, Ihren Gynäkologen um eine Empfehlung bitten. Auf jeden Fall sollten Sie stets einen offenen und ehrlichen Kontakt mit dem Therapeuten haben, sodass dieser die Massage bestmöglich auf Sie abstimmen kann: denken Sie immer daran, dass Sie auch jetzt schon zu Zweit sind!

 

 

Schwangerschaftsmassage: So funktioniert sie

 

Wichtig ist es stets daran zu denken, dass Sie sich in der Schwangerschaft nicht mit dem Bauch nach unten legen sollten. Die Massage wird deshalb leicht seitlich liegend oder auf einer Seite liegend (in der Ruhestellung, ähnlich der Fötusstellung) durchgeführt. Die Massage kann als Ganzkörpermassage durchgeführt werden, generell ist es aber besser den Bereich um die Hüftknochen zu vermeiden und den Bauch nur sehr sanft zu behandeln. Es mag ungewöhnlich erscheinen, aber es ist außerdem besser bestimmte Teile des Fußes, nämlich die Ferse, nicht zu behandeln: dies kann dazu führen, dass sich das Baby dreht und die Schwangerschaft komplizieren oder sogar vorzeitige Wehen auslösen. Der gesamte Bauchbereich erfordert besondere Sensibilität.

 

 

Der Kontakt mit Hautausschlägen, offenen Wunden oder blauen Flecken sollte vermieden werden, aber auch entzündete Stellen, Krampfadern und lokale Infektionen sollten nicht massiert werden.

 

Die Stellen die dagegen besondere Aufmerksamkeit bekommen sollten, sind Becken, Wirbelsäule und Rücken.

Wann zur Schwangerschaftsmassage?

 

Im ersten Trimester der Schwangerschaft sind Massagen noch zu vermeiden, da der Körper noch nicht mit der Anwesenheit des ungeborenen Kindes vertraut ist und die Frau sich meist auch noch nicht an das Baby im Bauch gewöhnt hat. Ab dem zweiten Trimester kann dann eine Massage einmal pro Woche für eine Dauer von 15 bis 60 Minuten durchgeführt werden. Im letzten Abschnitt der Schwangerschaft kann dies dann verdoppelt werden.

 

Der Einsatz von Ölen und Cremes ist erlaubt, solange diese möglichst natürlich und frei von Zusatzstoffen sind.

 

Auch Musik kann für Sie sowie für das Baby sehr entspannend wirken. Jetzt ist es auch schon bald soweit und die Geburt steht kurz bevor. Danach wird der Schrei des Babys die schönste Melodie für Sie sein.

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