Cellulite ist ein verhasstes Problem vieler Frauen. 8 von 10 Frauen sind von dem Makel betroffen, während den Männern Cellulite quasi ein Fremdwort ist (die Zahl der betroffenen Männer ist extrem niedrig). Bei der Cellulite, handelt es sich um eine spezielle Art des Fettgewebes, dass sich in den Oberschenkeln, dem Gesäßbereich und Teilen des Bauches bildet. Dies führt zu einer dellenförmigen Hautoberfläche, die der Oberfläche eine Orange ähnelt, weshalb Cellulite auch oft als „Orangenhaut“ bezeichnet wird.

 

Wie wird man die Orangenhaut also wieder los und bekommt die glatte Haut zurück? Eine der bekanntesten Möglichkeiten ist die Anti-Cellulite-Massage.

 

Hier ist es jedoch wichtig einen Schritt zurück zu gehen und deutlich zu machen, dass es für dieses heikle Problem leider keine dauerhafte Lösung gibt. Die Cellulite kann zwar kontrolliert und reduziert werden, aber nicht endgültig beseitigt werden. Um die Cellulite zu bekämpfen, ist es unerlässlich Wassereinlagerungen zu reduzieren und die Zirkulation zu stimulieren.

 

Die Anti-Cellulite-Massage verbindet genau diese beiden Aspekte. Diese Art der Behandlung hat zudem den Vorteil, dass man sie eigenständig durchführen kann: es handelt sich also um ein Verfahren, für das keine besonderen Vorkenntnisse benötigt werden, das einfach durchzuführen ist und täglich durch die wiederholte Anwendung bestimmter Bewegungen und Griffe angewandt werden kann.

 

Die Anti-Cellulite-Massage kann hervorragende Ergebnisse bringen, wenn sie richtig angewandt wird. Um Resultate zu sehen sollte dreimal pro Woche eine kurze Massage (ca. 20 Minuten) durchgeführt werden.

Wie bereitet man eine gute Anti-Cellulite-Massage vor?

 

Zunächst gilt es sich mit den entsprechenden Lotionen auszurüsten: Cremes, Gels, Seren oder Massageöle, am besten aber ein Produkt mit Drainageeffekt. Die Auswahl ist riesig – von Zitrone über Rosmarin bis hin zu Minze – in der Apotheke oder Drogerie können Sie sich dazu beraten lassen. Ein Tipp, bevor Sie mit der Massage beginnen: Am besten führen Sie die Massage direkt nach der Dusche durch, wenn die Haut besonders empfänglich ist.

 

Welche Bewegung sind effektiv?

 

Grundsätzlich gilt: Streichen Sie von unten nach oben, um die Zirkulation des Blutes zu begünstigen. Ziel ist es, eingelagerte Giftstoffe auszuleiten. Die Bewegungen sollten dazu den Lymphfluss anregen.

 

An diesem Punkt wird zunächst wenig Druck verwendet und mit den Fingern und Fingerspitzen sanft massiert, größere Hautpartien können dann auch mit der offenen Hand und etwas mehr Druck behandelt werden.

 

Stellen Sie sich dabei vor Sie kneten Teig.

 

Danach können Sie leicht mit den Fingerkuppen klopfen: Je intensiver und kräftiger die Massage ist, desto besser regt sie den lokalen Stoffwechsel an, aber Vorsicht – übertreiben Sie es nicht: mit einer zu kräftigen Massage erhöhen Sie das Risiko sich weh zu tun ohne dass der gewünschte Effekt eintritt.

 

Dies sind die allgemeinen Regeln, die für alle von dem Problem betroffen Stellen gelten, vom Knöchel bis zur Leiste, von der Wade bis zum Gesäßbereich, von außen nach innen an den Oberschenkeln. Bewegen Sie einfach rhythmisch die Hände, dann drücken und reiben Sie, als ob es nasse Handtücher wären.

 

Eine Handpumpe für Wassereinlagerungen

 

Denken Sie daran, dass in Anbetracht des tückischen Problems, Massagen alleine nur unterstützend wirken. Um der Cellulite zu Leibe zu rücken ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, am besten eine Diät, die Wassereinlagerungen vermeidet.

Durch die Kombination dieser beiden Aspekte zusammen mit regelmäßiger körperlicher Betätigung haben Sie ein effektives Rezept gegen die lästige Orangenhaut.